Kirchliche Jugendarbeit ist für Jugendliche ein Lebensort unter vielen anderen, der eingebunden ist in einen pluralen, konkurrierenden Freizeitmarkt in einer komplexen, nahezu unüberschaubaren Gesellschaft mit zahlreichen Chancen, Risiken, aber auch Zwängen. Damit ist die kirchliche Jugendarbeit herausgefordert, zeitbezogen ihr Profil zu akzentuieren, ihren Sinn zu klären sowie die Attraktivität und Bedeutung ihres Angebots zu belegen. Kirchliche Jugendarbeit eröffnet Räume, bietet Gelegenheiten und macht Angebote zur Aneignung der Optionen des Evangeliums. Sie ist ein sozialer Ort, an dem biografische Identität zum Ereignis wird.
Mehr als 50.000 Kinder und Jugendliche engagieren sich in Gruppen, Verbänden und Projekten der kirchlichen Jugendarbeit im Erzbistum Freiburg. Sie verbringen gemeinsam ihre Freizeit, feiern ihren Glauben, setzen sich für die Interessen von Kindern und Jugendlichen ein, und übernehmen als Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter Verantwortung. Dabei erwerben sie auch Kompetenzen, die ihnen die Schule so nur selten vermittelt. Auf Diözesanebene wird die kirchliche Jugendarbeit verantwortet von der Abteilung Jugendpastoral im Erzbischöflichen Seelsorgeamt, zu der auch der
Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) als Dach der katholischen Jugendverbände gehört. Abteilungsleiter ist Raphael Würth. Diözesanjugendpfarrer ist Claudius Dufner.